Nordseesand zwischen dem Gemüse

Blick auf die NordseeHeute wollten wir mal wieder nach Den Haag zur Nordsee fahren und eigentlich wollten wir auch ganz zeitig starten. Unser Wecker gab sich auch alle Mühe und weckte uns schon um sieben. Ganz so schnell waren wir dann aber nicht. Tanrryijarryirryi packte noch die letzten Sachen, ich schnippelte die Moorüben und Hearryitherryirrryirryi träumte noch ein wenig. – Aber gegen 9:30 Uhr kamen wir dann ‚doch‘ weg. Laut Navi sollte die Fahrt der 198 Kilometer knapp 2 Stunden dauern. Wir kamen auch sehr gut durch und auch das Wetter versprach einen herrlichen Tag. Als Ziel hatten wir uns diesmal (leider) den Strand in Scheveningen eingegeben. Das stellte sich als keine gute Idee heraus. Zum einen gab es dort kaum Parkplätze und wenn wir dann einen fanden, wurde er bewirtschaftet, was ja erst mal okay ist. am StrandAber man konnte an den Automaten nur mit Karte bezahlen und die maximale Parkdauer war eine Stunde. :?: – Nach dem zweiten Versuch brachen wir das Projekt Scheveningen ab und fuhren doch wieder nach Wassenaar. Dort musste man zwar auch 7,50€ für den Parkplatz bezahlen, aber das ist ja immer noch moderat und es gibt genug freie Plätze.
Am Strand war reichlich Betrieb. Wir gingen der Plattenweg bis zum Meer und dann zum Glück noch vierhundert Meter nach rechts. Dort war es zwar auch schon relativ voll, aber es ging dort noch und es blieb auch auszuhalten. – Im Gegensatz zu dem Bereich um den Weg. Als ich nachher einen Kaffee holte und dort noch mal vorbei kam, lagen sie dort eher wie die Sardinen in der Büchse… Als wir kamen und unsere Strandmuschel gegen 12:30 Uhr aufbauten, war noch viel Sand/Strand bis zum Wasser. Laut Bademeister sollte die Flut um 15:11 Uhr ihren Höchststand haben und tatsächlich war das Wasser und vor allem die Brecher unmittelbar (vier-fünf Meter) vor unseren Decken und machte ziemlichen Radau. ;)
Zum Mittag holten wir uns etwas fischiges mit Pommes und aßen es auf der Decke.
Nachdem Hearryitherryirrryirryi dann gegen 18 Uhr gefühlte zehnmal in der Nordsee war, wollten wir doch langsam nach Hause und fingen an die Sachen zu packen. Das Wasser hatte sich auch schon wieder hinter eine kleine Sandbank verzogen und die Brandung war wieder weit weg. Zurück zu lotste uns das Navi von Wassenaar aus nicht erst nach Den Haag sondern an Alphen aan den Rijn vorbei und dann erst zur niederländischen A12. Auf dem ersten Stück sahen wir ungefähr 10 Windmühlen und auch so war dieses Stück deutlich schöner als die Hintour.

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Uwe

Uwe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Linux und Webdesign, seit 2006 benutzt er WordPress zum schreiben eines 'Tagebuchs'. Tätig ist Uwe als Webmaster und Netzwerkadministrator, er arbeitet und lebt seit 2001 in Oberhausen. In seiner Freizeit ist er viel mit dem Mountainbike und dem Fotoapparat unterwegs.

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