Eigentlich hatten wir geplant, im Herbst 2027 an die amerikanische Ostküste zu fahren, mit viel Kanada, aber auch mit der Anreise nach New York und einem Stopp in Boston, was dann ja bedeutet, in die USA einreisen zu müssen. Aktuell sieht es jetzt aber so aus,
als ob die US-Administration die Einreise generell, aber auch die von Touristen, erschwert oder gar unmöglich macht. Laut dem, was ich gestern hörte, muss man für die Einreise „einige“ Angaben machen, die ich als schwierig erachte, wenn sie nicht gar im Widerspruch zu deutschem Recht stehen. Da ist der Punkt, dass man viele Daten von Familienangehörigen (Partner, Geschwister, Kinder, …) machen muss.
Um diese Daten wohin auch immer abgeben zu dürfen, war es bisher immer so, dass man die Einwilligung der Betroffenen einholen musste. Also, wenn eine solche Frage an mich herangetragen wird, würde ich sicher nicht kategorisch Nein sagen, aber wohl wäre mir nicht dabei, und genauso schätze ich die Sache auch umgekehrt ein.
Nächster Punkt wären die E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre. Da ich mir gern neue Internet-Dienste/-Angebote anschaue, aber meine Haupt-E-Mail-Adressen nicht an jede Werbeschleuder verteilt wissen möchte, nutze ich für Anmeldungen eine andere E-Mail-Adresse. So kann ich im Zweifel sehen, wer es war, der meine Adresse weitergegeben hat, und diese dann auch wieder ungültig machen.
Dadurch kommt aber eine entsprechende Liste zusammen, und interessant wäre, wie der Geheimdienst dann auf meinen Output reagiert und ob ich noch alle zusammenbekomme, wäre dann das nächste Problem.
Aktuelles Fazit für mich ist, dass ich die Amerika-Reise ziemlich sicher umbuchen muss, wenn Teile dieser neuen Bestimmungen dann wirklich gültig wären.
Hinterlasse einen Kommentar