Blick von der HaldeBis zum 19. April sind das Ruhrgebiet und viele andere NRW-Kreise und -Städte zu einem Bürgerentscheid Olympia aufgerufen, und natürlich bin auch ich auf der Suche nach einer Meinung zu diesem Thema.

im Stadion NiederrheinHier sind schon ein paar Links zur Findung einer Position:

Blick von der FahrradtrasseMomentan bin ich sehr unschlüssig. Es wäre sicher ziemlich cool, wenn die vielen Events unmittelbar vor der Haustür stattfinden würden.

Allerdings stehen dem nicht unwesentliche Einschnitte gegenüber. Das Ziel der ohnehin schon knappen finanziellen Mittel wird sich ändern. A40 Ruhr2010 Still-LebenUnd was man auf Versprechen der Politiker geben kann, wenn sie davon reden, dass der „kleine Mann“ auch etwas davon haben soll, hatte sich ja bei der Ruhr2010 gezeigt. Für die kleinen Leute gab es drei Events, an die ich mich erinnern kann. Da war zum einen der Stillweg auf der A40, den ich wirklich cool fand. Friedrich-Ebert-BrückeDann war da die Loveparade und schließlich gab es noch die gelben Ballons, von denen ich ein paar gesehen hatte, viele aber am Boden bleiben mussten. Dass die Gelder dennoch verballert wurden, lag eher an den vielen Partys für geladene Leute. In der Zeit war ich oft mit dem Fahrrad unterwegs, und immer wenn ich durch die Zeche in Katernberg wollte, war in der Nähe vom Doppelbock eine Party, die ich umfahren musste.
KirschblütenDann ist noch das Thema Preisentwicklung: Bei den Olympischen Spielen in den italienischen Alpen konnte man sehen, wie die abgehen, wenn es in der Nähe etwas zu sehen gibt, und wenn die Gierflation dann erst mal zugeschlagen hat, gehen die Preise auch nicht mehr nach unten. 24-Stunden im Landschaftspark-NordGerade im Ruhrgebiet hat sich nach Corona das Preis-Leistungs-Niveau ja sehr verschlechtert. Auf immer engerem Raum zusammengefercht, muss man die schlechtere Bedienung und die höheren Preise ertragen.

Also je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich an einen positiven Effekt für mich, eher im Gegenteil.