Um 19 Uhr wollten
Kurz vor 19 Uhr machte ich mich fertig und stellte mich mit dem Fahrrad auf den Garagenhof, ich konnte ja nicht wissen, durch welche Hofeinfahrt
und mit der Ripshorstbrücke auf die andere Kanalseite. Hinter dem Stadion verließen wir den Kanal und radelten mit der kleinen Emscher zum Grünen Pfad und darauf bis zum Monte Schlako im Landschaftspark Nord. Dort machten wir eine kurze Pause,
bevor wir uns weiter in Richtung Rhein aufmachten. Dafür radelten wir mit dem Emscherbach und später entlang einer Bahntrasse bis zum Spielplatz am Rheindeich. Von dort aus fuhren wir ein Stück auf dem Deich stromabwärts bis zur Rheinbrücke der A42. 
An der Brücke fuhren wir hinauf zum Radweg neben der Autobahn-Fahrbahn und verließen die Brücke linksrheinisch wieder. An der Rheindeichstraße mussten wir auf zwei Ampeln warten, um zum Hegentweg zu kommen, der dann später zur Gutenbergstraße wurde.
Die Gutenbergstraße geht schon am Fuß der Rheinpreußenhalde entlang, und kurz vor dem Kreisverkehr nahmen wir den Aufstieg auf die Halde. Das erste Stück ist asphaltiert, bis zu einem kleinen Wendehammer. 
Ab dort geht es auf einem Schotterweg weiter bis auf den Gipfel der Rheinpreußenhalde mit dem Geleucht. Als wir oben am Geleucht ankamen, war die Sonne zum Glück noch nicht untergegangen und wir konnten ein paar schöne Fotos vom Sonnenuntergang machen. Dort oben trafen wir auch ein paar andere Hobby-Fotografen, mit denen wir uns kurz unterhielten.
Wir überlegten, dass wir für den Rückweg die Friedrich-Ebert-Brücke nehmen wollen. Zwischendurch nahmen wir einen Radweg, dessen Abzweigung wir verpassten und gerade weiterfuhren. Der Weg wurde erst zum Waldtrail, dann noch schlechter
und endete an einem geschlossenen Tor, das zum Glück frei stand, sodass wir daneben durch die Hecke gehen konnten. Kurz davor hatte ich ein Reh vor mir, das eine Weile nur wenige Meter vor mir hin und her sprang,
bevor es dann seitlich in die Büsche verschwand.Weil wir dann experimentell unterwegs waren, kamen wir erst an einem kleinen neuen Wohngebiet hinter

der ehemaligen Zeche Schachtanlage „Rheinpreußen 8“ und dann auch am Uettelsheimer See vorbei. Von dort mussten wir dann aber zur Rheindeichstraße und an ihr entlang zur Friedrich-Ebert-Brücke. Dort machten wir mit Blick auf die Rheinorange eine weitere Fotopause, bevor wir zur anderen Rheinseite wechselten.
Also mussten wir eine Ausweichroute finden. Tatsächlich war ich schon mal aus dieser Richtung, vom Landschaftspark aus, hier angekommen. Das ist aber schon einige Jahre her und jetzt im Dunkeln fand ich den Weg nicht. Also nahmen wir die Straße und fuhren am Hafengebiet entlang einfach immer in Richtung Osten. Der Mond war gut zu sehen und war eine gute Orientierung.
Irgendwann kamen wir an einer Kanalbrücke an, fanden aber nicht „den Zubringer“ zum Leinpfad, und so blieben wir auf der Straße. So kamen wir zur Duisburger Straße und bogen dort in die Alstadener Straße ab, deren Verlängerung uns zur Mühlheimer Straße brachte und dann zurück nach Hause. In der Virchowstraße verabschiedeten wir uns noch und um 22:48 Uhr war ich wieder zu Hause.





















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