Nachrichten und auch auf diversen Blogs (u.a. die Ruhr, den Ruhrbaronen oder im Bonner-Presseblog) konnte man lesen, dass man wohl neuerdings? auf dem Gelände der Zeche Zoladyflveadyfreiadyfnadyfadyf keine Fotos mehr machen sollte. (Zum Glück hatte ich obiges Foto durch das offene Tor aus dem Bereich der „Panoramafreiheit“ gemacht! – Hatte wohl jemand vergessen zu schließen)
Wie dem auch sei, darauf muss man erst mal kommen, dass es dort eine „Hausordnung“ mit derartigen Konsequenzen gibt. Zusätzlich empfinde ich es schon als ziemlich frech, dass ein Gelände, dass Millionen von Steuergeldern verschlungen hat und fast nur von Steuergeldern lebt – bzw. das die zugehörigen Verwalter, sich das Recht herausnehmen Blogger abzumahnen, weil diese Blogger Fotos aus dem (öffentlich zugänglichen) Gelände der (hochgradig steuerfinanzierten) Zeche (öffentlich) benutzen.
Ein Sprecher der Stiftung sprach zwar davon, dass private Fotos erlaubt seien, aber er meint dann sicher Fotos für den rein privaten Gebrauch – also wohl kaum fürs Internet? Zukünftig muss man also nicht nur um bestimmte Zoos einen großen Bogen machen, sondern auch um diverse Schrottplätze… Allerdings weiß man bei o.g. Platz nicht immer, wo die Hoch-Herrschaftliche-Zone anfängt – so ganz klar sind die Grenzen nämlich nicht an allen Zufahrten. – Und dann – wer kommt den schon auf die Idee, jeden Schrottplatzbesitzer, Parkplatzbetreiber, Radtrassen-Inhaber … nach den AGBs zu fragen – bzw. speziell, ob er jeweils knipsen darf. – Wenn das Schule macht, darf man womöglich die Fotos, die man auf der Autobahn macht, dann irgendwann auch nicht mehr verwenden?
Siehe auch: DJV-Blog-Artikel
In knapp zwei Wochen ist ja wieder das 24-Stunden-Rennen in Duisburg, nun musste ich direkt erst mal nachsehen, ob es dort auch eine Hausordnung gibt, die das Fotografieren verbietet, Tante Google konnte aber nichts finden. Das muss zwar nichts heißen, aber ich habe es wenigstens versucht. Dieselbe Suche bei der großen Zeche in Katernberg ergab durchaus einen Treffer.