zum Abendbrot im Aschenbecher

KöPi-Arena und GasometerEigentlich hieß die Kneipe ‚Büttners‘ und lag in Sterkrade, was ja wohl eigentlich in NRW ist. Bisher dachte ich, dass es hier in NRW ein Rauchverbot in Gaststätten gibt, in denen Essen ausgegeben wird. Heute saßen wir jedenfalls im Gegenbeispiel.
Zu 19:30 Uhr waren wir dort zum Elternstammtisch eingeladen, – eigentlich auch um dort Abendbrot zu essen. Allerdings hatte ich dann dort keinen Appetit mehr, den irgendwer hatte dieses Loch ausgesucht. Schon als wir die Tür aufmachten schlug uns dieser pelzige Geruch nach altem Qualm entgegen, der sich als Patina überall auf den Wänden, Tischen usw. niederschlägt, wenn man den Qualm von tausenden Zigaretten im Raum erkalten lässt. Der frische Qualm fiel kaum auf… Was für ein Gestank. Wir hatten einen langen Tisch in einer Nische mit großem offenen Durchgang. Leider kamen wir ziemlich spät und saßen erst mal an diesem Durchgang. Allerdings konnte ich dann unmittelbar eine sich bietende Gelegenheit nutzen und mich in eine gegenüberliegende Ecke umsetzen. Der Gestank war dort allerdings nicht besser. Was für eine Zumutung, – bieten einem ein Abendbrot in so einem Aschenbecher an. Obwohl niemand von uns am Tisch direkt rauchte, war es einfach unmöglich. Da haben wir in anderen Gaststätten vor dem Rauchverbot in Gasträumen schon deutlich bessere Luft erlebt, obwohl dort am Tisch geraucht wurde.
Jedenfalls habe ich dann (ohne Abendbrot) den Rest des Abends dort Still gehalten. Was für ein Grund-Gestank dort war, konnten man dann auch an den Sachen ermessen, die man an hatte. Die (Sachen) hatten soviel von dem Mief angenommen, dass ich den ganzen Nachhauseweg noch reichlich davon hatte und zu Hause erst mal alle Klamotten in Quarantäne – will sagen den Wäschekorb – versenken konnte.
Beim nächsten Elternstammtisch werde ich dann wohl besser Baby-Zitter spielen…

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Uwe

Uwe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Linux und Webdesign, seit 2006 benutzt er WordPress zum schreiben eines "Tagebuchs". Tätig ist Uwe als Webmaster und Netzwerkadministrator, er arbeitet und lebt seit 2001 in Oberhausen. In seiner Freizeit ist er viel mit dem Mountainbike und dem Fotoapparat unterwegs.

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