SauerlandHeute war der dritte und letzte Tag unseres BikeWeekEnds. Ein paar Höhenmeter mussten wir noch machen. Anzkyvdizkyvzkyv wollte unbedingt die 3.000 Höhenmeter knacken. Bisher hatten wir an den beiden zurückliegenden Tagen gute 2.500 Höhenmeter „zusammengetragen“. So viel fehlte schon gar nicht mehr…
Miele hatte uns eine schöne und anspruchsvolle Tour fürs GPS gegeben, die er selbst schon mal abgefahren ist und getrackt hatte. Wir starteten nach dem Frühstück.

Schon gleich die erste Steigung (Zum Hohen Eimberg) hatte es in sich. An dieser Steigung trafen wir auch noch zwei andere Biker, mit denen wir uns immer wechselseitig überholten. Oben erfuhren wir, dass das heute schon ihr vierter Tag auf dem Bike hier in Willingen ist und sie heute nur den geilen Teil der Tour 30 (Diemelsee-Tour Willingen – Hoher Eimberg – Huckeshohl – Diemelsee – Heringhausen – Giebringhausen – Dommelturm – Rattlar – Schwalefeld – Willingen) bis nach Bontkirchen noch mal abfahren und dann ihre Heimreise antreten. SauerlandSie erzählten uns, dass der Rest der Tour 30 fahr-technisch nicht mehr so interessant sei. Gut, dass wir von Miele eine „aufgewertete“ Version bekommen haben.
Während wir noch auf dem Eimberg schwatzten, holte uns auch noch ein Vierer-Team ein. Die hatten wir kurz vorher unten auf dem Parkplatz auspacken gesehen, es war also gerade ihr Einstieg. Dummerweise fuhren wir dann kurz vor ihnen los. SauerlandAuf den nächsten hundert Metern wollten sie uns dann gleich wieder überholen, wobei sie teilweise nicht gerade viel Rücksicht nahmen. Noch vor der richtigen Abfahrt pausierten sie aber schon wieder. Also machten wir auch eine weitere Pause und warteten dieses Mal deutlich länger als die vier, sodass wir sie nicht gleich wieder vor den Rädern hatten.
SauerlandDie Abfahrt war dann wirklich ziemlich anspruchsvoll. Vor allem das alte Laub machte es nicht gerade leicht. Zum einen bremst es sich darauf nicht sehr effektiv und man sieht auch nicht, was so darunterliegt. Ich hätte jedenfalls an zwei Stellen beinahe den Lenker zum Absteigen genommen, es war also eine absolut geniale Abfahrt. :evil:
Weiter ging es am Diemelsee und auch an der Staumauer vorbei. SauerlandDie Straße über die Staumauer war gesperrt. Dafür stand dort eine Polizeikontrolle, die sich offensichtlich immer wieder (Motorrad-)Biker herauswinkte. Uns beachteten sie (zum Glück) nicht weiter und wir nahmen die Serpentinen unmittelbar hinter der Staumauer, um nach unten zu kommen.
Während wir dann unten ein paar Fotos von der Staumauer machten, wurden wir von einem Trecker „überholt“. Ganz klar war nicht, was genau das sollte, aber die Jungs hatten auch reichlich Spaß an ihrer Tour…
Aussichtspunkt über dem DiemelseeWir hatten dann wieder eine ewig lange Steigung bis nach oben zum Steinbruch über der Staumauer vor uns. Staumauer DiemelseeUnterwegs machten wir in einiger Höhe eine etwas längere Rast und beobachteten unten die Biker und die Polizisten…
Aber da hatten wir noch einige Höhenmeter bis nach oben vor uns. Oben hatten wir dann sogar einen noch besseren Ausblick auf den Diemelsee und das Treiben an der Staumauer. Und dort oben gab es auch einen GeoCache (GCJFB0 „Diemelsee II“ 1) zu heben.
Danach gab es dann tatsächlich ein kurzes Stück, auf dem wir dann das Bike schieben mussten. Dabei unternahm ich bewusst noch einen zweiten Versuch, aber es ging einfach nicht. DiemelseeNicht weit gab es dann noch einen GeoCache (GCJ18D „Diemelsee I“ 2). Der lag allerdings circa 60 Meter höher als der Fahrrad-Trail, auf dem wir gerade „daher radelten“. Also musste ich erst eine Weile klettern, um den Cache zu heben. Oben an der Klippe über dem Diemelsee wurde ich dann mit einem besonderen Ausblick für die Strapazen belohnt. Anzkyvdizkyvzkyv wurde es unten allerdings langsam langweilig, und so kam ich gerade noch rechtzeitig unten wohlbehalten an, ehe er mich anrufen wollte.
DommelturmVon hier ging es erst mal nur bergab nach Heringhausen und auf der anderen Seite wieder bergauf. Blick vom DommelturmAls wir dann eine Weile weiterradelten, stellten wir fest, dass der Dommelturm nur wenige Kilometer neben unserer Route liegt, und mit dem haben wir ja noch eine „alte Rechnung offen„. Also beschlossen wir, den kleinen Umweg und die Höhenmeter auch noch mitzunehmen und uns von dort aus einen kleinen Überblick zu verschaffen.
Kreuz auf dem OrenbergWeiter ging dann unser Track auch noch über den Orenberg. So kamen wir dann doch noch am Kreuz über unserem Hotel vorbei und hatten dort auch einen fantastischen Ausblick auf das gesamte Tal.
Blick auf das HotelNun trennten uns nur noch wenige hundert Meter (Luftlinie) von der verdienten Dusche. Der Abstieg war noch mal ein cooler Trail, aber so langsam waren unsere Kräfte auch aufgezehrt. Am Ende waren wir dann zwar ziemlich K.O., aber absolut begeistert von dem Erlebten wieder in Willingen angekommen. Diese Tour hatte uns doch ein paar Grenzen aufgezeigt…

Uwes MTBiken-Daten
MieleTour2-Höhenprofil

  • Gesamtstrecke: 53,88 km
  • reine Fahrzeit: 4:13:57 h
  • Durchschnitt: 12,73 km/h
  • Maximal: 55,0 km/h
  • Höhenmeter: 1516 hm