Blick von der LoreleyAn diesem Wochenende wollen Veigkyrkkogkyrgkyr und ich also mal die Gegend um Koblenz erkunden. Mit der Planung hatte ich schon vor ein paar Wochen begonnen und am heutigen „Anreisetag“ war eine Tour durch das Rheinische Schiffergebirge geplant. in der BahnDazu sind wir mit der Bundesbahn erst mal (an unserem Hotel vorbei) bis nach Bingen gefahren, um dann von der anderen Seite „anzugreifen“.
Dafür mussten wir leider ziemlich zeitig aufstehen und mein Wecker klingelte schon kurz vor fünf Uhr. Nach einem kurzen Frühstück radelten wir erst zum Hauptbahnhof, kauften unsere Fahrkarten und stiegen in den Zug nach Koblenz. Das Fahrrad-Abteil war schon gut gefüllt. BingenEs gab noch reichlich andere Biker, die den Rhein abfahren wollten. Als wir in Köln-Deutz ankamen, ging dann auch die Sonne auf. Unser Zug aber wechselte hier die Rheinseite und fuhr weiter nach Süden. Rheinkilometer 531In Koblenz wollten wir planmäßig umsteigen. Als wir über die Mosel fuhren, zeigte ich Veigkyrkkogkyrgkyr noch das Deutsche Eck, und als der Zug hielt, stiegen wir aus. Dummerweise gab es hier aber gar keinen Bahnsteig 5N. Tatsächlich stellte sich heraus, es gibt auf den ~500 Metern zwischen Mosel und Koblenz?Hbf noch einen weiteren Zwischenstopp: Koblenz-Stadtmitte, und auf dem Bahnsteig standen wir jetzt. :evil: Zum Glück erzählte uns eine nette Dame sofort, dass der Hauptbahnhof um die Ecke liegt, und so schafften wir den Anschluss-Zug nach Mainz dann doch noch.
in BacharachIn Bingen kamen wir dann pünktlich an verstauten unsere Sachen und unmittelbar nach 10 Uhr starteten wir dort in Richtung Koblenz. Burg PfalzgrafensteinAls wir gut zwei Kilometer gefahren waren, stellten wir (am Rheinkilometer 532) fest, dass wir einen gaaanz wichtigen ;) Rheinkilometer gar nicht gesehen hatten. Also fuhren wir den einen Kilometer zurück und suchten die Tafel mit der 531. Leider war das dann nicht ganz so einfach und mir reichte dann die Tafel auf der anderen Rheinseite zum Fotografieren aus. Auf der linken Rheinseite fuhren wir bis zur Fähre Kaub/Rüdesheim, um dort überzusetzen. nach 320 Höhenmetern am StückZwischendurch haben wir aber bestimmt noch zehnmal halten „müssen“, um Fotos zu machen. Alle paar Kilometer gab es eine Burg zu sehen oder die Stadt, durch die wir fuhren, war so schön wie zum Beispiel das Örtchen Bacharach.
Blick auf der Rhein Kurz vor Kaub sahen wir dann auch die Burg Pfalzgrafenstein auf einer Insel im Rhein und dann kam auch schon unsere Fähre nach Kaub. Dort setzten wir auf die rechte Rheinseite über und ab Kaub (Höhe 78 Meter ü. NN) ging es dann unmittelbar in die Berge nach Wiesel bis auf eine Höhe von 405 Meter ü. NN. auf der Loreley-TerrasseBei der Planung hatte ich einen kleinen Umweg vorgesehen, weil ich möglichst nicht denselben Weg hinunterfahren wollte, den wir schon für den Aufstieg benutzt hatten. Dadurch mussten wir nun aber auch „ein paar“ Höhenmeter mehr als nötig absolvieren, denn die Terrasse an der Loreley lag bei circa 200 Meter ü. NN. :twisted:
Loreley-Statue Auf der Terrasse unter der Freilichtbühne aßen wir dann erst etwas zu Mittag, schrieben ein paar Karten und machten auch reichlich Fotos. Hatten wir bis hierhin reichlich Sonne, so kamen jetzt immer mehr Schleier-Wolken, die die Sonne versteckten. an der Rheinfähre St.GoarWirklich warm war es ja auch vorher schon nicht gewesen, denn der (Gegen-)Wind war bereits etwas herbstlich.
Als wir uns oben alles ausgiebig angesehen hatten, An der Loreleyfuhren wir weiter nach St. Goarshausen und sahen uns dort erst die Statue der Loreley an und fuhren dann wieder mit der Fähre St. Goarshausen/St. Goar auf die linke Rheinseite.
Bingen-Loreley-KoblenzNach einer kurzen Pause fuhren wir weiter bis zu unserem Hotel in Koblenz.