Schnee am BrunnenSchon gestern war mir aufgefallen, dass meine beiden Debian-Rechner, an denen ich hauptsächlich arbeite, keine Debian-Updates mehr ziehen. Der Trixi-Laptop hatte zuletzt Mitte November Pakete zum Updaten gefunden und installiert, und beim Bookworm-Rechner sieht es noch schlimmer aus. SchneetreibenNun kann es ja durchaus sein, dass die Paket-Entwickler gerade geschlossen im Winterschlaf sind und es dadurch weniger Fortschreibungen gibt, aber in den vergangenen zwei Tagen kam jeweils ein Security-Advisor mit neuen Patch-Level-Versionen. Ein „einfaches“ apt update; apt full-upgrade fand denoch nichts zum Aktualisieren. Erst als ich die Pakete jeweils explizit mit dem Patch-Level anforderte, wurden sie installiert.
Bei Google und Co. fand ich zu dem Problem auch nur einen Post, der zwar dasselbe Problem beschrieb, mir aber auch nicht half.
von U bis ÖDann kam ich auf die Idee, mir mal die „älteren“ Security-Advisors anzuschauen und stellte fest, dass zumindest auf dem Bookworm-Rechner keine dieser Versionen aus den letzten Ankündigungen eingespielt ist. Ganz wild wurde es, als ich dann noch das Tool „debsecan“ ausprobierte. verschneite WieseFür Trixie fanden sich knapp zweiunddreißigtausend (31992) CVEs, von denen immerhin siebenundvierzig (47) Pakete gefixt sind. Die konnte ich mir dann auch in einem „–format packages“ ausgeben lassen, was dann von „apt“ entsprechend abgearbeitet werden kann und bei mir null (0) Pakete installierte/updatete. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ein solches Programm dann überhaupt bringen soll, bei mir stiftet es nur Verwirrung und hat Zeit verbrannt.